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“Das Vergnügen ist so nötig wie die Arbeit”
(Lessing, Der junge Gelehrte)

Lesungen

Mittwoch , 4. September 2019, 19.00 Uhr, Röhrmeisterhaus des Lessing-Museums Kamenz
Buchvorstellung mit dem Autor Benedikt Dyrlich
„Leben im Zwiespalt 1. Aus Tagebüchern, Briefen und Beiträgen 1964─1989“

Dyrlich, aufgewachsen in der sorbisch-katholischen Oberlausitz, ist ein kantiger Typ, der schon als junger Mann stets und ständig aneckte. Mit Auszügen aus Tagebüchern, Briefen und Beiträgen, die er seit Beginn der 1970er-Jahre gesammelt hat, zeichnet er im ersten Teil seines zweibändigen Werkes rückblickend Etappen seiner Biografie wie auch die Verhältnisse in der DDR bis zum politischen Umbruch im Herbst 1989.
Das Buch ist vor Ort erhältlich sein und kostet 19,90 €.
Kooperationsveranstaltung des Domowina-Verlages Bautzen und des Lessing-Museums Kamenz


Mittwoch, 18. September 2019, 19.00 Uhr, Röhrmeisterhaus des Lessing-Museums Kamenz
Buchvorstellung in sorbischer Sprache mit den Autorinnen Měrana Cušcyna, Róža Domašcyna und Měrka Mětowa
„znaki pominaki kopolaki“ (Zeichen Mahnung Stolperstein)

Kniha nasta jako rezultat njewšědneho zhromadneho dźěła třoch serbskich awtorkow. W rjećazowej basni z 39 štučkami nawjazuje kóžda z nowej štučku na předchadźacu, kotruž je druha basnica pisała. Takle pućuja kaž podłu rjećaza po Łužicy. Čornoběłe fota Jürgena Maćija wudospołnja teksty.
Das Buch entstand als Resultat einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit dreier sorbischer Autorinnen. In einem Kettengedicht mit 39 Strophen greift jede Dichterin mit ihrem Text Gedanken aus dem vorangehenden auf. Gemeinsam sind sie wie an den Gliedern einer Kette in der Lausitz unterwegs. Schwarzweiße Fotografien von Jürgen Matschie ergänzen die Texte mit einer eigenen Sicht.
Das Buch ist vor Ort erhältlich und kostet 9,90 €.
Kooperationsveranstaltung des Domowina-Verlages Bautzen und des Lessing-Museums Kamenz

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 19.00 Uhr, Röhrmeisterhaus des Lessing-Museums Kamenz
Sächsischer Bücherkoffer. Buchempfehlungen.
Peggy Mädler liest aus ihrem Roman "Wohin wir gehen"

Dr. Sibille Tröml aus Leipzig stellt zehn aktuelle Bücher von Autorinnen bzw. Autoren vor, die aus Sachsen stammen oder hier leben. Im Anschluss liest Peggy Mädler aus ihrem Roman "Wohin wir gehen".Peggy Mädlers Roman über zwei Freundinnen, von denen die eine gelernt hat, dass es immer etwas zu verlieren gibt, und die andere, dass es immer irgendwie weitergeht. Eine Geschichte über das Älterwerden und Abschiednehmen, über Neuanfänge und das Immer-wieder-Weitermachen. Almut und Rosa, zwei Mädchen im Böhmen der 1940er Jahre, sind beste Freundinnen. Als Almuts Vater überraschend stirbt und ihre Mutter Selbstmord begeht, nimmt Rosas Mutter, eine deutsche Kommunistin und Antifaschistin, die nach dem Krieg wie alle Deutschen die Tschechoslowakei verlassen muss, beide Mädchen mit nach Brandenburg. Sie teilen Erfahrungen von Verlust und Entwurzelung, aber auch von wachsender Verbundenheit mit dem neugegründeten Staat. Almut und Rosa werden Lehrerinnen, ziehen nach Berlin, doch mit 30 entscheidet sich Rosa abermals für einen Neuanfang: Wenige Monate vor dem Mauerbau steigt sie nur mit einer Handtasche in die S-Bahn nach Westberlin. Almuts Welt bricht auseinander, verliert ihr Oben und Unten, ist sie doch selbst auf der Suche nach etwas, das bleibt. Ein halbes Jahrhundert später hat Almuts Tochter Elli ebenfalls eine beste Freundin, die Dramaturgin Kristine. Und sie ist es schließlich, die sich im Alter um Almut kümmert, als Elli in Basel eine Stelle am Theater hat. Erfahrungen und Erinnerungen lagern sich wie Sedimente ab. Lebenswege verschlingen sich, zwischen den Familien und den Generationen, es geht immer auch ums Weggehen, Ankommen oder Bleiben, und um den Moment, in dem man sieht, was wirklich zählt. Peggy Mädler, 1976 in Dresden geboren, hat in Berlin Theater-, Erziehungs- und Kulturwissenschaft studiert und 2008 in den Kulturwissenschaften auch promoviert. Sie arbeitet als freie Dramaturgin und Autorin und ist Mitbegründerin der Künstlerformation Labor für kontrafaktisches Denken. Von 2007 bis 2009 gehörte sie dem Gründungsvorstand des LAFT Berlin an, und sie wirkte beim Theaterkollektiv She She Pop mit. 2011 erschien ihr erster Roman: »Legende vom Glück des Menschen«. Für »Wohin wir gehen« (2019) erhielt sie den Fontane-Literaturpreis.
Kooperationsveranstaltung des Sächsischen Literaturrates und des Lessing-Museums Kamenz

Schreib-Wettbewerb

Der Aufforderung “Schreibe ja!” folgen seit vielen Jahren zahlreiche Schülerinnen und Schüler und nehmen am Schreibwettbewerb des Lessing-Museums Kamenz teil.
Und sie können gut schreiben – nicht nur Briefe!
Alle Informationen zu diesem Wettstreit sind hier zu finden.

Lessing-Akzente 2020

Damit der Geburts- und Todestag des Dichters auch in den dazwischen liegenden Jahren nicht in Vergessenheit gerät, setzt ein „kleines“ Programm Akzente und lädt dazu ein, sich an den großen Sohn der Stadt zu erinnern, ihn in seiner Zeit zu betrachten sowie seinen Wirkungen nachzuspüren.

Lange Nacht der Kirchen und Museen

Im Mai 2020 flattert die Eule wieder!

53. Kamenzer Lessing-Tage


2021 finden die nächsten Lessing-Tage in Kamenz statt!

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