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Willkommen im Literaturmuseum zu G.E.Lessing

„ ... bedenken Sie fein, dass der Mensch nicht bloß von geräuchertem Fleisch und Spargel, sondern, was mehr ist, von einem freundlichen Gespräche, mündlich oder schriftlich, lebet.“
(Lessing an seine Braut Eva Catharina König, 10.06.1770)

Termine

18.05.2019: Lange Nacht der Kirchen und Museen

Neu im Angebot

In der Reihe "Kleine Schriften der Städtischen Sammlungen" sind zwei neue Publikationen erschienen:
     

Achtzig Schätze zum Mitnehmen

MEISTERWERKEKATALOG DER STÄDTISCHEN SAMMLUNGEN KAMENZ
Achtzig Schätze der Städtischen Sammlungen Kamenz: Von Cranach und Krodel zu Lessing, Goethe und Baselitz
Herausgegeben von Sören Fischer und Sylke Kaufmann
Mit Beiträgen von Thomas Binder, Sören Fischer, Matthias Hanke, Sylke Kaufmann, Ragnit Michalicka, Carsta Off, Birka Siwcyk und Christian Tausch
Städtische Sammlungen Kamenz / Sächsische Museen - fundus, Band 8 herausgegeben von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
23,0 x 29,0 cm, 224 Seiten, 162 Farb- und 8 S/W-Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7319-0732-9
29,95 €

Sonderausstellungen

Wenn Kunst sich in Natur verwandelt … Kaltnadelradierungen von Claudia Berg
Eine Ausstellung des Lessing-Museums Kamenz und der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption

Mit sehr sparsamen Mitteln lehrt sie uns sehen, die Welt, die außergewöhnlich ist: Bäume, Blätter, Gras, Häuser. Pompeji, Rügen, Küstrin, die Loire-Schlösser, Halle, den Golf von Neapel, Kleist, Lessing, Kant, Goethe, die Darmstädter Heiligen, Rom. (Helmut Brade) weiteres
Eröffnung: 3. April 2019, 19 Uhr
weiteres

Die in Halle an der Saale geborene und aufgewachsene Künstlerin studierte in ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Malerei und Grafik. Studienaufenthalte und Arbeitsstipendien führten sie in verschiedene Länder, u. a. nach Spanien und China. Sie erhielt eine Reihe von Auszeichnungen, und die Zahl der Museen und öffentlichen Bibliotheken, die ihre meist originalgraphischen Bücher sammeln, wächst beständig.
Claudia Bergs Medium ist die Kaltnadelradierung, das sie in außerordentlicher Weise beherrscht und in oft bemerkenswerten Formaten umsetzt. Für die Künstlerin stellt diese Art der Radierung keine Zeichnung zur Vervielfältigung, sondern eine ganz eigene Ausdrucksmöglichkeit dar. Sie kratzt direkt in die Platte, wobei sie den Widerstand der Nadel im Kupfer als eine ganz andere Arbeit als das widerstandslose Zeichnen von einem Stift auf Papier begreift. Nie versucht sie, einen Text einfach nur zu illustrieren, sondern arbeitet an einem Gedanken, bis die exakte Form gelingt. Dabei kann sich ein ursprüngliches Motiv erheblich verändern.
Da ihr bevorzugtes Arbeitsfeld die Landschaft ist, in der es etwas zu entdecken gilt, war die Beschäftigung mit Bildnissen zunächst ein neuer Weg, der – im Zusammenhang mit ihrer Arbeit an einem Künstlerbuch zur Ringparabel – mit Lessing begann und zu einer Art von ›Gesichtslandschaften‹ führte. Die Künstlerin wandelt Landschaft in ein vielfarbiges Grau, das ihre Arbeiten so einzigartig und wertvoll macht.
Mit der Werkschau von Claudia Berg setzen das Lessing-Museum und die Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Künstlerin fort. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der zum Preis von 20 Euro erworben werden kann. Der nummerierten und von Claudia Berg signierten Vorzugsausgabe zum Preis von 90 Euro ist eine originale Kaltnadelradierung beigegeben.

Geöffnet ist:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

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