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Willkommen im Literaturmuseum zu G.E.Lessing

„ ... bedenken Sie fein, dass der Mensch nicht bloß von geräuchertem Fleisch und Spargel, sondern, was mehr ist, von einem freundlichen Gespräche, mündlich oder schriftlich, lebet.“
(Lessing an seine Braut Eva Catharina König, 10.06.1770)

Termine

26.09.2018: Kamenzer Rede [mehr]

Dem 250. Todestages von Johann Joachim Winckelmann ist die Sonderausstellung „Niemand kann den Mann höher schätzen als ich….“ Winckelmann und Lessing gewidmet,
die am Mittwoch, dem 4. Juli, 19 Uhr, im Sonderausstellungsbereich im Malzhaus (Zwingerstraße 9) eröffnet wurde.
Die Schau, die dem überaus spannenden und aufschlussreichen Verhältnis zwischen Winckelmann und Lessing nachspürt, wurde gemeinsam vom Lessing-Museum Kamenz und vom Winckelmann-Museum Stendal realisiert.

weiteres

Die Exposition zeigt die persönliche Leistung beider Gelehrter im Bereich der Altertumskunde ebenso wie die von Wertschätzung und kritischer Auseinandersetzung gleichermaßen geprägten Bezugnahmen aufeinander. Ein wesentliches Kapitel ist Lessings Beschäftigung mit den winckelmannschen Schriften gewidmet. Seine direkte Auseinandersetzung mit dessen Thesen verdeutlicht dabei das konfliktträchtige Aufeinandertreffen von zwei grundsätzlich verschiedenen methodischen Herangehensweisen an die Bewertung der überlieferten Antiken. Darüber hinaus werden Lessings weitere altertumskundliche Debatten, vor allem seine so polemische wie skandalträchtige Kontroverse mit dem Hallenser Professor Christian Adolf Klotz, einbezogen, die ebenfalls nicht ohne den Bezugspunkt Winckelmann zu verstehen sind und die schon für die Zeitgenossen eine neue Form der wissenschaftlichen Debatte einläuteten. Die Ausstellung, zu der auch ein Katalog vorliegt, wird diesen Themenkomplex erstmals in den Mittelpunkt einer Sonderausstellung rücken. Die Kooperation der beiden Personalmuseen gestattet dabei eine Betrachtung der Beziehungen der beiden Gelehrten sowohl aus winckelmannscher als auch aus lessingscher Perspektive, ermöglicht aber auch die Einbeziehung verschiedener Fachgebiete.
Neben überaus interessanten Objekten aus der Kamenzer Sammlung werden u. a. wertvolle Leihgaben wie Handschriften von Winckelmann und Lessing aus dem Besitz des Stendaler Museums, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und des Deutschen Literaturarchivs Marbach zu sehen sein.

Geöffnet ist:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

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