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“Das Vergnügen ist so nötig wie die Arbeit”
(Lessing, Der junge Gelehrte)

Lesekonzert

Foto: C.Off

Samstag, dem 25. November 2017, 19 Uhr, Kamenz Rathaus, Ratssaal

"Allsamkeit" Lesekonzert mit Belazar Benyoëtz und Kolja Lessing

Der Musiker Kolja Lessing und der israelische Dichter Belazar Benyoëtz sind in Kamenz keine Unbekannten mehr. Am 25. November gastieren Sie erneut in der Lessingstadt, gleichzeitig der Abschluss der Deutschland-Tournee mit ihrem neuen Programm. Wiederum lassen sie ihre Künste miteinander in Dialog treten. Dabei offenbaren sich beide gegenseitig und manches Verborgene wir hörbar. Kolja Lessing und Elazar Benyoëtz spannen in ihrem Programm einen weiten Bogen. Musikalisch reicht er von Johann Sebastian Bach bis zu Paul Ben-Haim, dem aus München stammenden israelischen Komponisten. Auch ein Werk von Walter Lessing, dem Vater von Kolja Lessing, wird erklingen. Elazar Benyoëtz liest u. a. seine tiefgründigen Aphorismen.

Kolja Lessing, Professor für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Stuttgart, ist einer der vielseitigsten Musiker unserer Zeit. Als Geiger und Pianist verbindet er interpretatorische mit wissenschaftlicher Arbeit und hat so dem Musikleben prägende Impulse verliehen. Eine ganze Reihe von Werken verdankt ihre Wiederentdeckung seinem Einsatz. Sein breites Repertoire reicht in stilistisch differenzierten Auseinandersetzungen vom Barock bis zur Moderne und wird in international ausgezeichneten CD-Produktionen gespiegelt. In Anerkennung seines Engagements für verfemte Komponisten erhielt er 1999 den Johann-Wenzel-Stamitz-Sonderpreis, 2008 wurde er mit dem Deutschen Kritikerpreis für Musik ausgezeichnet.
Elazar Benyoëtz wurde 1937 als Sohn österreichischer Juden in Wiener Neustadt geboren und ist 1938 mit der Familie nach Palästina emigriert, wo er seit 1939 in Jerusalem lebt und zum hebräischen Dichter heranwuchs. 1959 hat er das Rabbinerexamen abgelegt. Zwischen 1964 und 1968 wohnte er in Berlin, wo er 1964 die Bibliographia Judaica gründete. Benyoëtz schrieb seine ersten Gedichtbände auf Hebräisch, seine Essays und Aphorismenbände (seit 1969) sind fast ausschließlich in deutscher Sprache erschienen. Thema seiner Bücher ist neben religiösen Stoffen oft die Sprache selbst. Robert Menasse nennt ihn seinen Rabbi der deutschen Sprache.


Karten für das besondere Lesekonzert zum Preis von 17,- € (ermäßigt 9,- €) sind in der Kamenz Information im Vorverkauf sowie an der Abendkasse (19,- €) erhältlich.

Schreib-Wettbewerb

Der Aufforderung “Schreibe ja!” folgen seit vielen Jahren zahlreiche Schülerinnen und Schüler und nehmen am Schreibwettbewerb des Lessing-Museums Kamenz teil.
Und sie können gut schreiben – nicht nur Briefe!
Alle Informationen zu diesem Wettstreit sind hier zu finden.

Lessing-Akzente

Damit der Geburts- und Todestag des Dichters auch in den dazwischen liegenden Jahren nicht in Vergessenheit gerät, setzt ein „kleines“ Programm Akzente und lädt dazu ein, sich an den großen Sohn der Stadt zu erinnern, ihn in seiner Zeit zu betrachten sowie seinen Wirkungen nachzuspüren.
2018 gibt es diese Reihe wieder

Lange Nacht der Kirchen und Museen



Die lange Nacht ist vorbei...
2018 flattert die Eule wieder

Lessing-Tage

Kamenzer Lessing-Tage 2017 standen im Zeichen des Reformationsjubiläums

2019 finden die nächsten Lessing-Tage statt.