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„Der Fremdenstrom, der sich seit der Lessinghausweihe
nach unserem Städtchen wendet, hält unvermutet an.“

(Kamenzer Zeitung, 1931)

Aufruf

Ab September 2010 wird die bisherige Dauerausstellung des Lessing-Museums aus dem Jahre 1984 abgebaut, um einer neuen Präsentation Platz zu machen. Auf rund 300 Quadratmetern entsteht eine moderne Inszenierung über die faszinierendste Persönlichkeit der Aufklärung, die dem deutschen Theater das einzigartige Toleranzdrama „Nathan der Weise“ schenkte.
Für die Finanzierung dieses Projektes sorgen neben der Stadt Kamenz dankenswerterweise die Bundesregierung, der Freistaat Sachsen, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung sowie die Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätte e.V.
Dennoch fehlen zur Kostendeckung noch 39.000 Euro.
Das Lessing-Museum bittet deshalb um Unterstützung. Jeder gespendete Euro verdoppelt sich, da er den Eigenanteil und damit die mögliche Fördersumme erhöht.
Ohne das leidenschaftliche Engagement zahlreicher Bürger hätte es 1931 die Einweihung des Lessinghauses nicht gegeben. Deshalb liegt der Bitte des Museums die Hoffnung zugrunde, dass auch heute noch ein großes Interesse daran besteht, nachfolgenden Schülergenerationen, Theaterbesuchern und Bücherliebhabern die Bedeutung eines der großen deutschen Nationaldichter ins rechte Blickfeld zu rücken.
Helfen Sie mit, dass sich Lessing in Kamenz ganz anders und neu sehen lassen kann!
Spendenkonto: 300 003 061 0
Kontoninhaber: Stadt Kamenz
Bankleitzahl: 850 503 00
Geldinstitut: Ostsächsische Sparkasse Dresden
Zahlungsgrund: Spende Ausstellung Lessing-Museum
Für Spendenquittungen ist zusätzlich die Absenderadresse anzugeben. Spender werden auf Wunsch namentlich als Förderer im Lessing-Museum aufgeführt.

Der Eingangsbereich des Lessing-Museums

Da Lessings Geburtshaus bei einem Brand vernichtet worden war, bauten die Kamenzer Bürger an anderer Stelle ein repräsentatives Gebäude und eröffneten darin 1931 das Museum für ihren großen Sohn.
Seitdem widmet es sich –nur kurzzeitig kriegsbedingt unterbrochen – der Person, dem Werk und der Wirkung des Dichters. In der Vergangenheit modernisierten umfangreiche Baumaßnahmen das denkmalgeschützte Gebäude und gestalteten es Anfang der 1990er Jahre behindertengerecht. Außerdem entstand im gegenüberliegenden Röhrmeisterhaus ein attraktiver Veranstaltungsraum mit 50 Plätzen.
Am Museum, das eine städtische Kultureinrichtung ist und durch den Freistaat Sachsen gefördert wird, wirkt eine von Bund und Land finanzierte Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption.

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