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02-2011

Im Safeclub wird’s poetisch

Am Freitag, dem 1. April, gastiert das Poetenbrettl mit seiner inzwischen schon 6. Ausgabe im Safeclub Kamenz.

Ab 20 Uhr tragen die Dichter auf der Bühne ihre Texte vor. Gereimtes und Ungereimtes zwischen Lust und Schaudern, zwischen Alltag und Abgrund.

Wolfgang Melzer versammelt wie immer sechs Wortkünstler aus der Lausitz und Dresden zu einem unterhaltsamen Abend. Fast alle sind zum ersten Mal in Kamenz auf der Bühne. Das macht es spannend. Für die Musik sorgen Josef Bresan und Nellis Elefant.

Veranstaltet wird das Poetenbrettl vom Lessing-Museum Kamenz. Alle Interessenten sind wiederum herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.poetenbrettl.de

Bildunterschrift:
‚Erfinder‘ und Moderator des Poetenbrettls Dr. Wolfgang Melzer
Foto: Carsta Off



01-2011

„Graue Literatur“ im Bücherregal
Ausstellung zu Neuerwerbungen des Stadtarchivs Kamenz 2010

Seit 7. Januar 2011 präsentiert das Stadtarchiv Kamenz in einer Ausstellung im Rathaus eine Auswahl der im Jahre 2010 erworbenen Bestände.
Im Stadtarchiv Kamenz werden regelmäßig Publikationen über die Stadt Kamenz, das Gebiet des ehemaligen Landkreises und angrenzende Territorien, über den Sechsstädtebund, über Persönlichkeiten und die Sorben sowie zur Verfassungs-, Verwaltungs- und Institutionengeschichte angekauft, im Tausch erworben oder gehen als Geschenk bzw. Belegexemplar ein.
Zu den Neuerwerbungen gehörten 2010 einige antiquarische Schriften, wie der 1912 erschienene Titel „Die elektrischen Wellen“ von Albin Vogler (1862 bis 1932), dem Gründer des Kamenzer Elektrizitätswerkes. Außerdem sind einige Publikationen des langjährigen Direktors der Lessingschule in Kamenz, Prof. Dr. Willy Muhle (1872 bis 1949), angeschafft worden, wie seine Dissertation „Über den stationären Temperaturzustand in einem sphärischen Flächenstück“, die er 1898 an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig eingereicht hat. Ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist das Jugendbuch „Christa“ von Jurij Brezan (1916 bis 2006), einem der bekanntesten sorbischen Schriftsteller, das 1957 herauskam. Unter den Exponaten befindet sich auch eine historische Karte zur Oberlausitz von 1759, wahrscheinlich die detaillierteste Darstellung unserer Region zur damaligen Zeit.
Doch in einer guten und vollständigen Archivbibliothek steht auch die so genannte „grauen Literatur“. Dabei handelt sich um Veröffentlichungen außerhalb des Buchhandels, die in keinem Katalog zu finden, aber für die lokal- und regionalgeschichtliche Forschung von großer Bedeutung sind. Damit keine Lücken entstehen, ist es notwendig, dass Einrichtungen, Betriebe, Vereine und Parteien jeweils ein Exemplar ihrer Schriften dem Stadtarchiv Kamenz zukommen lassen, wo sie für nachfolgende Generationen aufbewahrt werden.
Die Ausstellung ist noch bis zum 31. März 2011 in den Vitrinen im Rathaus (Markt 1) zu besichtigen.

Kontakt:
Städtische Sammlungen Kamenz
Stadtarchiv
Monika Jeschke, Tel. 03578/379-281

Kostenfreie Pressefotos bitte immer mit Angabe des Urhebernachweise:
Städtische Sammlungen Kamenz

Pressekontakt

Matthias Hanke
Museumsreferent
Tel. 03578/3805-16

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Lessingplatz 1-3
01917 Kamenz