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PI 24 - 2010

StadtBilder aus 300 Jahren
Nächster Kaffeeklatsch zur Stadtgeschichte im Malzhaus

Am Dienstag, dem 7. September 2010, 15.30 Uhr, laden die Städtischen Sammlungen Kamenz wieder zum Kaffeeklatsch in die Stadtgeschichte ins Malzhaus ein (Eingang Zwingerstraße). In gewohnt geselliger Runde geht es diesmal um die Sonderausstellung „StadtBild“, die sich mit der baulichen Entwicklung von Kamenz und dem Wachsen des Ortes beschäftigt. Die Mitarbeiterin für Stadtgeschichte, Frau Ragnit Michalicka, wird mit ihren Kaffeegästen einen außergewöhnlichen „Spaziergang“ durch die Jahrhunderte der Stadtgeschichte unternehmen.

Seit dem Zeitalter der Fotografie ist die Darstellung der Lessingstadt aus den verschiedensten Blickwinkeln und mit großer Geschwindigkeit leicht zu bewerkstelligen. Dennoch lassen sich auch heute noch Künstler von reizvollen Motiven anregen. Der Maler Joachim Hennig aus Zittau hat den Städtischen Sammlungen Kamenz zwei seiner Ansichten geschenkt. Da diese und andere Objekte aus gestalterischen Gründen keinen Platz mehr in der Sonderausstellung fanden, werden sie zum Kaffeeklatsch aus dem Depot geholt, um das „StadtBild“ zu komplettieren. Es wäre schön, wenn die Kaffeegäste eigene Aufnahmen oder Zeichnungen mitbringen könnten, die das wandelnde Aussehen von Kamenz dokumentieren und weitere Einsichten ermöglichen.

Die seit Juli des Jahres gezeigte Ausstellung „StadtBild“ ist noch bis zum 5. Dezember 2010 im Malzhaus zu besichtigen (Eingang im Museum der Westlausitz/Elementarium).


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PI 22 - 2010

Salome

Algrafie von Angela Hampel

Der Lauf der Zeit
Ausstellung in der Baustelle Klosterkirche

Am Dienstag, dem 10. August 2010, 19 Uhr, findet in der Klosterkirche St. Annen in Kamenz die Eröffnung der Kunstausstellung „Der Lauf der Zeit“ von Angela Hampel aus Dresden statt. Zu dieser Schau mit Malereien, Zeichnungen und Grafiken aus drei Jahrzehnten laden der Oberbürgermeister der Lessingstadt, Herr Roland Dantz, und die Leiterin der Städtischen Sammlungen Kamenz, Frau Dr. Sylke Kaufmann, alle Interessierten herzlich ein.

Die aus Kamenz stammende Angela Hampel „hat die Ruhe vor dem Sturm gefühlt und ihre Hand Medea gereicht, auch Salome, dem Minotaurus und dem Faun. Sie war dabei, als die Engel vom Himmel stürzten und fühlte sich mitunter wie Kassandra. Die Künstlerin hat mit ihren Werken im ‚Lauf der Zeit‘ brennende Wahrheiten entdeckt. Sie erinnert uns daran, was wir schon verloren haben. Angela Hampel hat Kunstgeschichte geschrieben und wurde zu einem Synonym für eine ganze Generation, die ihre Träume leben wollte. Sie ist einem Realismus verbunden, der sie als sensible Zeichnerin und expressive Koloristin auszeichnet“ (Karin Weber).

Die Präsentation, die bis zum 26. September 2010 gezeigt wird, endet am letzten Ausstellungstag, 17 Uhr, mit einer Finissage im Lessing-Museum/Röhrmeisterhaus. Der Film „Wieviel Freiheit braucht die Kunst?“ von Heide Blum wird dann den Künstlerwegen von Angela Hampel und Pol Cassel nachspüren.

Dass sich das Portal der Klosterkirche trotz Baumaßnahmen noch einmal für sechs Wochen öffnen kann, ist der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde und dem Kulturdezernat der Lessingstadt Kamenz zu danken. Die Besichtigung der Kunstausstellung wird für die Besucher gleichermaßen zum Erleben eines imposanten Raumes, dessen restaurierte Himmelswiese einen kleinen Vorgeschmack auf die künftige Bestimmung der Kirche als museale Stätte sakraler Kostbarkeiten bietet.

Ausstellungsort:
Klosterkirche St. Annen, Schulplatz, Kamenz
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10.30 bis 17 Uhr, Samstag 10.30 bis 18 Uhr, Sonntag 14 bis 18 Uhr
Eintritt:
Frei

Bildunterschriften:
„Vorwärts immer, rückwärts nimmer“, Angela Hampel, Mischtechnik auf Leinwand
„Salome“, Angela Hampel, Algrafie


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PI 19 / 2010

Wie sieht ein Dichter aus?
Das Lessing-Museum in Kamenz erhält eine neue Dauerausstellung

Ab September 2010 wird die bisherige Dauerausstellung des Lessing-Museums aus dem Jahre 1984 abgebaut, um einer neuen Präsentation Platz zu machen. Auf rund 300 Quadratmetern entsteht eine moderne Inszenierung über die faszinierendste Persönlichkeit der Aufklärung, die dem deutschen Theater das einzigartige Toleranzdrama „Nathan der Weise“ schenkte.
Für die Finanzierung dieses Projektes sorgen neben der Stadt Kamenz dankenswerterweise die Bundesregierung, der Freistaat Sachsen, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung sowie die Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätte e.V. Dennoch fehlen zur Kostendeckung noch 39.000 Euro. Das Lessing-Museum bittet deshalb um Unterstützung. Jeder gespendete Euro verdoppelt sich, da er den Eigenanteil und damit die mögliche Fördersumme erhöht.
Ohne das leidenschaftliche Engagement zahlreicher Bürger hätte es 1931 die Einweihung des Lessinghauses nicht gegeben. Deshalb liegt der Bitte des Museums die Hoffnung zugrunde, dass auch heute noch ein großes Interesse daran besteht, nachfolgenden Schülergenerationen, Theaterbesuchern und Bücherliebhabern die Bedeutung eines der großen deutschen Nationaldichter ins rechte Blickfeld zu rücken.
Dabei war die Frage, wie denn ein Dichter aussieht, für Lessing nicht wichtig. Schließlich wäre er ein Mensch wie jeder andere. Was zählt, sei das „wahre Meisterstück“, das für sich sprechen und den Urheber vergessen lassen würde. Die neue Ausstellung in seinem Geburtsort wird sich dennoch nicht nur seinen Fabeln, Dramen und theoretischen Schriften widmen, sondern zugleich die interessante Biografie dieses streitbaren und rastlosen Geistes präsentieren.
Bis die Ausstellung im Januar 2011 zu den traditionellen Kamenzer Lessing-Tagen eröffnet wird, sorgt eine kleine Interimsausstellung dafür, dass die Besucher nicht vor verschlossenen Türen stehen müssen.

Helfen Sie mit, dass sich Lessing in Kamenz ganz anders und neu sehen lassen kann!
Spendenkonto: 300 003 061 0
Kontoninhaber: Stadt Kamenz
Bankleitzahl: 850 503 00
Geldinstitut: Ostsächsische Sparkasse Dresden
Zahlungsgrund: Spende Ausstellung Lessing-Museum
Für Spendenquittungen ist zusätzlich die Absenderadresse anzugeben. Spender werden auf Wunsch namentlich als Förderer im Lessing-Museum aufgeführt.

Bildunterschrift:
Blick auf das Modell der neuen Dauerausstellung des Lessing-Museums (Hasselbach/Vollhardt)


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Kostenfreie Pressefotos bitte immer mit Angabe des Urhebernachweise:
Städtische Sammlungen Kamenz

Pressekontakt

Lessing-Museum Kamenz
Marion Kutter
Museumsreferentin
Tel. 03578 / 380513
kutter@lessingmuseum.de 
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